Der Traum der Menschheit ist es, gesund und glücklich alt zu werden.
Was niemand möchte:
– Schmerzen
– Funktionseinschränkungen
– Demenz
– Durchblutungsstörungen
– Inkontinenz
– Bettlägerigkeit
Allem, was niemand haben möchte, liegt als Gemeinsamkeit ein Kontrollverlust zu Grunde. Niemand möchte die Kontrolle über den eigenen Körper oder den eigenen Verstand verlieren.
Gebet einer Nonne
Oben klar und unten dicht
Lieber Gott, mehr will ich nicht!
Ein gutes Beispiel ist der Rausch:
Wir verlieren die Kontrolle über unseren Verstand, die Sprache, die Gang- und die Standsicherheit und irgendwann auch das Bewusstsein und leiden unter Gedächtnisverlusten.
Der einzige Unterschied ist, dass es sich um einen vorübergehenden Zustand handelt.
Die ärztliche Aufgabe in der westlichen Welt ist darauf ausgerichtet, entstandene Schäden zu beseitigen und Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Dagegen ist die ostorientalische Medizin eher darauf aus, Ströme, die blockiert sind, wieder zum Fließen zu bringen, um Folgeschäden zu vermeiden.
In der westlichen Medizin entspricht dies der Prävention. Wörtlich übersetzt bedeutet es, einer Sache zuvorzukommen.
Medizinisch würde das bedeuten, dass man etwas unternimmt, um negativen Folgen, Schäden oder Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen.
Was jeder kennt und jedem schon zu den Ohren rauskommt:
– Sport machen
– Abnehmen
– Rauchen aufhören
– Stress reduzieren
Dabei gibt es ganz, ganz viele Möglichkeiten für Vorbeugung.
Essen
Gutes Essen kann Krankheiten verhindern
Salz brauchen wir zum Leben. Die Salzmenge in unserer Nahrung steigt seit Jahren und ist mittlerweile weit über dem erforderlichen Maß. Unsere Körper haben Mühe, den Salzspiegel wieder auszugleichen. Wir lagern Wasser ein und viele Krankheiten hängen indirekt mit dem hohen Salzgehalt der Nahrung zusammen.
Süssgetränke sind ein echter Killer. Die Menge Kohlenhydrate in einen halben Liter Süssgetränk wie Fruchtsaft, Cola, Limonade oder Energydrinks deckt unseren Energietagesbedarf von locker zwei Tagen. Das Gewicht steigt und der Suchtfaktor ist weit unterschätzt.
Natürliche Nahrung statt hochverarbeiteter Lebensmittel. Häufig enthalten industriell erstellte Nahrungsmittel kaum noch die eigentlich auf der Packung versprochenen Lebensmittel. Stabilisatoren, Emulgatoren Triebmittel, Weichmacher und Geschmacksverstärker ersetzen echte Nahrungsmittel. Wirklich gesund sind sie in vielen Fällen nicht. So darf beispielsweise Brot ca. 50 chemische Stoffe enthalten, die noch nicht einmal erwähnt werden müssen beim Verkauf.
Vitamine sind in gesunden Nahrungsmitteln reichlich vorhanden. Bei abwechslungsreicher Ernährung entstehen nur selten Vitaminmängel auf. Ausnahmen sind Resorptionsstörungen, bei denen der Körper die Vitamine nicht aufnehmen kann, oder Medikamente können den Vitaminhaushalt verändern. Vitaminmangel kann schwere Krankheitsbilder auslösen.
Es ist sinnvoll hin und wieder die Werte im Blut untersuchen zu lassen auf Vitamin B 12 und Vitamin D, auch wenn man das selber zahlen muss.
Nahrungsergänzungsmittel
Hier gilt ähnliches wie bei den Vitaminen. Eine echte lebensverlängernde Wirkung lässt sich durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wohl nicht erreichen.
Bio statt Düngemittel oder Spritzmittel. Dünger beschleunigen das Wachstum und erhöhen die Profite in der Landwirtschaft. Spritzmittel beseitigen Schädlinge und sorgen für schönere Produkte. Es ist kaum vorstellbar, dass diese Chemikalien, die Pilze, Unkraut und Insekten den Garaus machen, unseren Körperzellen überhaupt nicht schaden.

Foto: Peter Bühler

